Schweinfurt_20150917
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Brönnhof / Haardtwald

Der Übungsplatz „Brönnhof“ ist der drittgrößte Übungsplatz der U.S. Army in Europa. Der „Brönnhof“ befindet sich nördlich der Stadt Schweinfurt und liegt auf dem Gebiet der Gemeinden Üchtelhausen, Dittelbrunn und Maßbach im Landkreis Schweinfurt. Der dazugehörige Schießplatz „Haardtwald“ befindet sich rund zwei Kilometer südlich davon und liegt überwiegend auf dem Gebiet der Stadt Schweinfurt.

Infrastruktur

Der Übungsplatz „Brönnhof“ umfasst insgesamt eine Fläche von circa 2.600 Hektar und besteht aus einem bewaldeten Außenbereich und einem lichten, von zahlreichen nicht asphaltierten, aber gut befestigten Feldwegen durchzogenen Innenbereich – dem eigentlichen Übungsplatz. Die Hauptwege sind asphaltiert beziehungsweise durch Betonplatten befestigt. Das Gesamtgelände (Wald- und Freiflächen) verfügt über ein gut ausgebautes Wegenetz.

Der „Brönnhof“ ist über die bundeseigene Heeresstraße direkt mit dem Schießplatz im „Haardtwald“ auf dem Gebiet der Stadt Schweinfurt verbunden. Dieser Schießplatz befindet sich auf halber Strecke zwischen dem Stadtzentrum von Schweinfurt und dem Übungsplatz. Wie auch der „Brönnhof“, ist der eigentliche Schießplatz von einem bewaldeten Außenbereich umgeben, der ebenfalls zur Liegenschaft gehört und von einem dichten Wegenetz durchzogen ist.

Die bundeseigene Heeresstraße führt an dem Schießplatz „Haardtwald“ vorbei bis den „Ledward Barracks“ im Stadtgebiet von Schweinfurt. Von hier aus können die rund drei Kilometer entfernte Autobahnanschlussstelle der A 70 Schweinfurt-Zentrum sowie die vier Kilometer entfernte Autobahnanschlussstelle der A 71 Schweinfurt-West schnell erreicht werden.

Der Übungsplatz „Brönnhof“ (oben) und der dazugehörige Schießplatz im „Haardtwald“ (unten) sowie die Heerestraße aus der Luft

Bebauung

Der Großteil der Bebauung des „Brönnhof“ befindet sich im Norden des Übungsplatzes im „Camp Robertson“. Hier sind rund zehn Leichtmetallhallen und einige Verwaltungsgebäude zu finden. Die Anlage ist umzäunt und durch Erdwälle befestigt. Sie bietet weiterhin diverse kleinteilige Sportanlagen und Hindernisparcours.

Ungefähr 200 Meter westlich des „Camp Robertson“ befindet sich eine weitere umzäunte Ansammlung von kleinteiligen Gebäuden – kleine Schuppen und erdüberdeckte Bunker. Im südlichen Teil des Übungsplatzes, ungefähr zwei Kilometer von „Camp Robertson“ entfernt, ist noch eine umzäunte Anlage mit erdbedeckten Bunkern sowie Kleingebäuden zu finden.

Über das Gelände sind zudem einige Unterstände und diverse Aussichtstürme verteilt.

Nutzungsperspektive

Circa 770 Hektar aus der Gesamtliegenschaft, vor allem das intensiv genutzte, zentrale Übungsgebiet, sowie der Schießplatz „Haardtwald“, stehen im Eigentum der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Der überwiegende Teil des Übungsgeländes ist durch Verträge für die militärische Nutzung sichergestellt. Große Flächenanteile stehen im Eigentum der Ganerbschaft Brönnhof, der Stadt Schweinfurt und des Freistaats Bayern. Daneben bestehen Verträge mit den Übungsplatzrandgemeinden und einer Vielzahl weiterer Eigentümer.

Die künftige planungsrechtliche Nutzung der Liegenschaft befindet sich im Abstimmungs- und Planungsprozess mit dem Landkreis Schweinfurt und den betroffenen Gemeinden Dittelbrunn, Maßbach, Üchtelhausen und ist im Gesamtkontext der Konversion im Landkreis zu betrachten.

Am 17. Juni 2015 hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags die Modalitäten zur Übertragung von 746 Hektar Fläche des ehemaligen Truppenübungsplatzes in das Nationale Naturerbe festgelegt.

Eckdaten

Grundstücksgröße

rund 2.600 Hektar

Ausstattung

ungefähr 104 Gebäude und Einrichtungen, Heeresstraße

Übergabe

Brönnhof/Haardtwald 25.06.2014
Heeresstraße 25.11.2014

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Aus diesem Plan geht die aktuelle baurechtliche Situation in der Stadt Schweinfurt hervor
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